Cover 2/08

FineArtPrinter

 

Aktion

Scannen Sie doch was Sie wollen

Ganzkörperscans sind für innovative Scan-Fachleute heute ebenso machbar wie die Digitalisierung eines Quadratmeters Kaffeebohnen oder eines wertvollen historischen Plans im Format 450 x 80 cm. In Kooperation mit neun Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz entwickelte FineArtPrinter die Aktion „ Lassen Sie Scannen, was Sie wollen – und dies gegen Vorlage dieser Veröffentlichung einmalig zu einem attraktiven Sonderpreis“

Models auf dem Scanner? Für Wolfgang Kaufmann, den Geschäftsführer der CMB Informationslogistik Wien und Besitzer von drei Cruse-Scannern, war diese Idee alles andere als abwegig. Mark Glassner, renommierter österreichischer Fotograf, bekannt durch seine Fotokampagnen für Palmers, fand mit der CMB Abteilung »Digital Services« einen Partner für die technische Umsetzung der kreativen Idee. Die faszinierenden Ergebnisse des Scan-Projekts sehen Sie oben. Die Originaldateien bestechen durch eine bisher nicht bekannte Auflösung, denn der Gesamtkörperscan der Models ist je Aufnahme etwa 1,5 Gigabyte groß und somit ideal geeignet für Großformatdrucke auf Systemen (NUR Expedio) mit fünf Meter Druckbreite und 720 x 720 dpi physikalischer Druckauflösung. Mit der Vorstellung derartig ungewöhnlicher Projekte will FineArtPrinter Ihre Aufmerksamkeit auf die noch unentdeckten Möglichkeiten der für Reproduktionen aller Art entwickelten Cruse-Scanner lenken. Bereits in Ausgabe zwei von FineArtPrinter hatten wir die technischen Parameter der Cruse-Scanner im Vergleich zu fotografischen Systemen wie Anagram erklärt. Der Cruse-Scanner besitzt einen Vorlagentisch für Objekte mit der maximalen Größe von 150 x 225 cm und einer Materialhöhe von 40 cm. Entscheidend ist, dass die Vorlage durch den beweglichen Scannertisch am feststehenden Scankopf vorbeigeführt wird. Dies macht den Cruse-Scanner ideal geeignet für die Reproduktion wertvoller historischer Gemälde und Folianten, fordert andererseits auch Künstler aus den unter-schiedlichsten Märkten dazu heraus, mit der Objekt-Digitalisierung neue Wege zu beschreiten und neue Kommunikationskonzepte zu entwickeln. Nutzen Sie die Aktion und lassen Sie bei den beteiligten Unternehmen unter Vorlage dieses Magazins einen Scan zu einem einmaligen Schnupperpreis von 30 Euro für Vorlagengrößen kleiner A2 und 50 Euro für Vorlagen größer A2 machen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dassdie Aktion auf einen Scan bis maximal einen Quadratmeter limitiert ist.

Die Teilnehmer der Aktion

Scancolor
Reprostudio GmbH

Stephanstraße 8, D-04103 Leipzig

T: +49-3 41-46 70 80

http://www.scancolor.de

Ansprechpartner: Ramona Achilles, Ralf Lenk

 

ScanDiscounter

Pillauer Straße 15

D-22049 Hamburg

T: +49-40-69 69 20 13

http://www.scandiscounter.de

Ansprechpartner: Herr Helmut Fischer

 

din.a.x  / Digitale Bildbearbeitung GmbH

Im Taubental 58, D-41468 Neuss

T: +49-21 31-34 18-0

http://www.dinax.de und http://www.kunstscan.de

Ansprechpartner: Peter Hytrek

 

Niggemeyer Fine-Art GmbH & Co.KG

Prinz-Regent-Straße 64-68

D-44795 Bochum

T: +49-02 34-77 70 20

http://www.niggemeyer.de

Ansprechpartner: Andreas Fischer

 

Colorconcept digitale Farbsysteme GmbH

Am Klingenweg 13

D-65396 Walluf

T: +49-61 23-90 96-0

http://www.colorconcept.de

Ansprechpartner: Annette Müller-Leuck

 

Fotolabor M GmbH

Rotebühlstraße 51 a

D-70178 Stuttgart

T: +49-7 11-66 98 88

http://www.fotolabor-m.de

Ansprechpartner: Rainer Tewes

 

ZG Reproduktionen GmbH

Johann-Clanze-Str. 30

D-81369 München

T: +49-89-74 34 38-51

http://www.zgrepro.de

Ansprechpartner: Fritz Landes

 

Picture Service Gwerder AG

Sihlquai 75, CH-8021 Zürich

T: +41-44-2 71 77 22

http://www.gwerder.ch

Ansprechpartner: Hans Müller

 

digital services CMB GmbH

Ziegelofengasse 29, A-1050 Wien

T: +43-1-5 85 16 50

http://www.archive.it/digital

Ansprechpartner: Nicole Kaufmann

 

 

 

Joshua Green restauriert Marilyn-Fotos seines Vaters

Tausendfach verbleichen historische Negative und Dias in Archiven oder Pappschachteln. Fotorestauratoren sind oftmals die einzigen, die solche Aufnahmen retten können. Bei dem amerikanischen Fotografen Joshua Green ist der Bezug weitaus enger: Sein Vater Milton H. Green fotografierte in den 50er Jahre Stars wie Cary Grant, Marlene Dietrich und auch Marilyn Monroe. In den vergangenen Jahren verbrachte Joshua Green oft Wochen damit, die historischen Aufnahmen zu rekonstruieren. In Photoshop. Den Umgang mit Masken, Freistellern und Ebenen lernte er von der Pike auf in den 90er Jahren bei den Pionieren von Nash-Editions in USA. Wenn Sie sehen wollen, welch aufregende Bilder aus einem wirklich nur noch hauchdünnen Negativ entstehen, dann schauen Sie sich das kurze Video an,das FineArtPrinter anlässlich photokina in Köln produzierte. Dort, am Stand der Hahnemühle Digital Fine Art GmbH konnten wir Green bei seiner Arbeit über die Schulter schauen.


 

 

Weitere Informationen über Milton H. Green finden Sie unter

http://www.archivesmhg.com/biography.html

 

 

 

   

Theorie & Praxis

Drei Wege führen vom Monitorbild zum farbrichtigen Druck. Der einfachste geht über adäquate Einstellungen im Druckermenue. Der zweite sieht die Einbindung des vom Papierhersteller bereit gestellten Profils vor und der Dritte ist das individuell erstellte Profil. Klar - sollen die Drucke verkauft werden, müssen Input (Datei) und Output (Druck) perfekt überein stimmen. Geht es jedoch um freie Arbeiten, reichen häufig Weg „1“ oder „2“. Bekanntlich ist Colormanagement nur dann konsequent, wenn die Drucke abschließend bei Normlicht betrachtet werden. Bevor Sie also nicht drucken, nur weil Ihnen ein Profil fehlt, sollten Sie Weg 1 in Erwägung ziehen, denn zwischen Theorie und Praxis liegen viele Ungereimtheiten.
Ihr
Hermann Will
Chefredakteur FineArtPrinter

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