Cover 2/08

FineArtPrinter

 

FineArtPrinter über Imageprint V6

Beitrag von Andreas Jankowsky für FineArtPrinter Ausgabe 1/2007


Früher oder später steht jeder professionelle Digitalprinter vor der Frage, ob sich durch den Einsatz eines RIPs der Arbeitsablauf vereinfachen und die Qualität verbessern lassen. Viele RIPs strukturieren und standardisieren den Workflow der digitalen Druckausgabe, aber nur wenige wirken sich auch wirklich positiv auf die Bildqualität aus.

RIPs waren ursprünglich die Geräte (oder Software-Lösungen), die aus den vektorbasierten Postscript-Dateien für den Auflagendruck »Rasterbilder« (also das, was auch digitale Photos sind) erzeugt haben. Diese Aufgabe ist sehr rechenintensiv und wurde daher auf externe Geräte ausgelagert – heute kommen überwiegend »Software«-RIPs zum Einsatz, da die Computer reichlich Rechenleistung mitbringen.So gesehen ist die klassische Anwendung des RIPs die Umwandlung von Vektordaten (Postscript) in »Bilddaten«, die an einen Drucker oder auch Belichter gesendet werden können. RIPs übernehmen zudem die Aufgabe, die Farben der Quelldatei in die jeweiligen Druckfarben umzurechnen, also die geeignete Farbmischung im Ausgabegerät zur möglichst naturgetreuen Wiedergabe der Quellfarben sicherzustellen. Sie sind damit eine entscheidende Komponente des Color Managements.
Alle klassischen Aufgaben eines RIPs im Photodruck übernimmt heute der Druckertreiber, der vom Druckerhersteller mit dem Gerät geliefert wird. Und in der Tat lassen sich damit in den meisten Fällen bereits beeindruckende Ergebnisse erzielen!

RIPS IN DER PHOTOGRAPHIE
Der Schwerpunkt eines RIPs im Photodruck liegt an anderer Stelle: Er stellt einen universellen, sehr exakt zu steuernden Druckertreiber dar. Verdeutlichen wir uns noch einmal, was wir von einem idealen Drucker erhoffen: Ein neutraler Grauwert von 10 Prozent auf dem Bildschirm soll auf dem Papier ebenfalls einen neutralen Grauton mit 10 Prozent Deckung erzeugen –neutral heißt hierbei, dass dieses Grau ohne Farbstich wiedergegeben wird. Gleiches gilt für alle Farben: Das Rot des Bildschirms beispielsweise muss mit den vier Druckfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz so exakt wie möglich in Farbe und Tonwert reproduziert werden. Leichter gesagt als getan!
Ein Schritt auf dem Weg zum Ziel ist ein durchgängiges »Color Management«: Profile der Bildquelle und des Ausgabegerätes beschreiben, auf welchen Grundfarben diese Geräte basieren und welche Farbtöne, Sättigung und Helligkeiten sich damit erzielen lassen. Die Color Management-Software regelt, wie mit den Farben außerhalb des Darstellungsraumes des jeweils folgenden Gerätes verfahren werden soll. Die Ergebnisse dieser Berechnungen werden an den Druckertreiber übergeben – und dieser muss sicherstellen, dass die berechneten Ergebnisse nun genau so zu Papier gebracht werden. Ein Standard-Druckertreiber macht an dieser Stelle vereinfachte Annahmen über das Papier und den Drucker, um diese Umsetzung sicherzustellen.
Beim Einsatz eines RIPs wird mit der »Linearisierung« von Drucker, Tinte und Papier begonnen: Durch eine Reihe von Probedrucken bestimmter Testbilder und deren anschließender messtechnischen Auswertung wird bestimmt, nach welcher Dichtekurve die Tonwerte der einzelnen Druckfarben zunehmen. So wird festgestellt, welcher Tonwert an den Drucker gesendet werden muss, um einen bestimmten Zielwert auf dem Papier zu erhalten (hier kommen Faktoren wie Tonwertzuwachs, Tintenaufnahme des Papiers, Alterung, etc. zum Tragen) – mit der Kalibrierung (=Linearisierung) einer Drucker/Tinte/Papier Kombination wird der Drucker zu einem linearen, vorhersehbaren Ausgabegerät. Innerhalb des Color Managements kann sich das Profil also auf die Umsetzung der Farben konzentrieren, der RIP kümmert sich um die lineare Umsetzung der Profilberechnungen auf das Papier – nahe am Ideal!

OHNE RIP: PROFIL HAT MEHR AUFGABEN
Verzichten wir auf den RIP – und damit auch auf die Linearisierung – so muss ein für eine spezifische Drucker/Tinte/Papier Kombination erzeugtes individuelles ICC-Profil zwei Aufgaben übernehmen, die Farbraumbeschreibung und die Kompensation der Unlinearitäten des Ausgabegerätes. Diese Doppelaufgabe kann zu Ungenauigkeiten führen, da dafür der verfügbare 3 x 8 Bit Zahlenraum häufig nicht ausreichend ist! Folge ist die oft ungenügende Schattenzeichnung vieler Profile, die mit viel Aufwand im Bildbearbeitungsprogramm nachgeregelt werden muss. Das Vermeiden dieser Ungenauigkeiten ist eine Stärke des Einsatzes eines RIPs für Photodrucke!

KRITERIEN FÜR PHOTOGRAPHEN
Die Kriterien, die einen RIP für Photographen sinnvoll machen, unterscheiden sich erheblich von den Anforderungen der Druckvorstufe oder auch der LFP-Produktion:
Absolute Farbtreue meist zweitrangig
So ist beispielsweise die absolute Farbtreue, gemessen als Wert deltaE für photographische Arbeiten, oft zweitrangig – als Rendering Intents kommen fast immer Perzeptiv bzw. Relativ-Colorimetrisch zum Einsatz, was absolute Farbtreue ausschließt. Wichtig ist dagegen eine stimmige und harmonische Wiedergabe der Farben und eine daraufhin optimierte Perzeptiv-Abstimmung.
Glatte Tonverläufe, besonders bei Haut: Ein hartes Testkriterium sind zarte, helle Tonverläufe in Hautpartien. Hier geraten viele Profile bzw. RIPs an ihre Grenzen und können die Verläufe nicht mehr differenziert wiedergeben. Das äußert sich im Banding, den wie Höhenlinien verlaufenden, deutlich separierten, flächigen Farben. Daher RIPs unbedingt mit Hauttönen testen!
Neutrale Grauachse: Ein zweites Kriterium, das bei vielen Proof-RIPs leider häufig missachtet wird, ist die neutrale Grauachse – also die farbstichfreie Wiedergabe aller Tonwerte von Schwarzweiß-Bildern. In der Praxis sind viele Farbprofile nicht wirklich Grauneutral, so dass die Verwendung reiner Grauprofile für Fine-Art-Printing auf jeden Fall von Vorteil ist.
Metameriearmut/Farbmischung: Weiteres Unterscheidungsmerkmal verschiedener RIPs ist die Erzeugung der Farbtöne, also die Strategie der Farbmischung und das Dithering (das Fehlerstreuungsverfahren zur Darstellung heller Töne aus dunklen Druckfarben). Hier sind die Anforderungen an einen Fine-Art-Print naturgemäß ganz andere, als an einen farbverbindlichen Proof in der Druckvorstufe. Wer sich helle Tonwerte unter dem Mikroskop anschaut, kann hier deutliche Unterschiede erkennen, wie diese Töne aus Druckpunkten zusammengesetzt sind. An der Qualität des Dithering unterscheiden sich Schärfeeindruck, Körnigkeit und auch das Metamerieverhalten der Ausdrucke, da hier festgelegt wird, aus welchen Farben in welchen Anteilen neue Farbtöne zusammengesetzt werden.
Workflow Erleichterungen: Ein weiterer wichtiger Punkt ist natürlich die Arbeitserleichterung für den Photographen bei der Ausgabe typischer Aufträge. Hierzu gehören das Nesting, das Anordnen verschiedener Bilder auf dem Medium, um Verschnitt zu sparen, die automatisierte Zusammenstellung von Portfolios, Schnittmarken, Verwaltung unterschiedlicher Eingangsprofile, etc.

IMAGEPRINT_V6
Der besonders in USA populäre Imageprint_V6 RIP, Kurzform (IPv6), soll hier an den beschriebenen Kriterien gemessen werden.
Ein RIP sowohl für Mac als auch für PC
Imageprint_V6 läuft auf Mac OSX und unter Windows XP auf dem PC. Das macht die Integration in unterschiedliche Infrastrukturen leicht. Auch lassen sich Client/Server-Strukturen aufbauen, in denen ein PC als RIP-Server dient, der von verschiedenen Arbeitsplätzen angesteuert werden kann. Die Software ist, wie bei RIPs häufig üblich, mit einem USB Dongle geschützt. Ist der Dongle nicht verfügbar, so werden die Ausdrucke mit einem unschönen »DEMO«-Schriftzug verunziert. Die Lizenzierung erfolgt per Drucker – für jeden weiteren Drucker muss also eine weitere Lizenz erworben und auf dem Dongle freigeschaltet werden. Insgesamt verläuft diese Prozedur problemlos, und die FAQs geben Hilfe. Die Bedienung der Software ist etwas gewöhnungsbedürftig. Sie folgt weder konsequent dem Windows- noch dem Mac-Stil. Dennoch arrangiert man sich schnell mit den Eigenarten und erstellt dann seine Drucke einfacher und zielgerichteter als mit dem originalen Druckertreiber.
Die Software ist nur in Englisch verfügbar und leider in der derzeitigen Version nur lieblos lokalisiert: Häufig fallen Maßangaben von metrischen auf Zollmaße zurück, es werden nur Dezimalpunkte statt Kommata akzeptiert. Eine überarbeitete Software-Version mit verbessertem User-Interface ist für Frühjahr 2007 angekündigt!
Grenzen des Druckertreibers überwinden
Die Stärke eines RIPs liegt in der freien Auswahl verschiedener Medien und Druckparameter, unabhängig von den Vorgaben des Herstellers. Hier bietet IPv6 sehr einfache Optionen, die schnell zum gewünschten Ziel führen: Rolle oder Blatt, Papierstärke, Tintensatz und Auflösung – viele der benötigten Parameter werden durch die Wahl des Papierprofils bereits auf die richtigen Werte voreingestellt. Überhaupt unterstützt IPv6 zwar ICC konformes Colormanagement, bettet in seinen Profilen aber spezielle Informationen über Tintensätze und andere Ausgabeparameter ein, die bei selbst erstellten Profilen leider nicht eingebettet sind. Hier müssen diese Einstellungen alle von Hand übernommen werden.

Hervorragende, große Profilauswahl
In den auf der Website des Herstellers frei verfügbaren Profilen liegt die eigentliche Stärke des IPv6 RIPs: Es wird nicht das Konzept verfolgt, dem Anwender einen universellen, detailliert zu steuernden Druckertreiber zu liefern, den er mit seinen eigenen optimierten Profilen zu »füttern« hat, sondern es werden eine enorm große Anzahl frei zugänglicher Papierprofile sehr hoher Qualität angeboten, die auf Anhieb zu hervorragenden Ergebnissen führen. Im photographischen Bereich ist dies möglich, da – anders als beim Proofen – keine absolute Farbechtheit gefordert ist, sondern insgesamt gut abgestimmte Profile. Die Liefertoleranzen der aktuellen Druckergeneration sind so gering (bzw. lassen sich durch Software-Tools weiter minimieren), dass auch mit »fertigen« Profilen hervorragende Ergebnisse erzielt werden können. Eine wichtige Rolle in diesem Konzept spielt dabei die IPv6-eigene Ansteuerung des Druckers, die die Probleme durch Unlinearitäten in der ICC-konformen Ansteuerung über den Druckertreiber entschärft. Der Hersteller bietet jedem Kunden auch an, spezielle Papiere kostenfrei zu profilieren, die dann für alle zugänglich auf der Website erscheinen. Hat der Hersteller Colorbyte Software das gewünschte Papier vorrätig, so reicht allein die Anfrage. Verfügt er nicht darüber, wird der Kunde gebeten, das Testtarget zuzusenden, das dann hochwertig profiliert wird. Auch so kann Kundenservice aussehen!

Absolut neutrale Grautöne, Tinting
Die Stärken der IPv6-eigenen Profile werden besonders im Schwarzweiß-Druck deutlich, einer der Paradedisziplinen von Imageprint_V6. Hier gibt es speziell »formulierte« Profile (die sich auch nicht komplett an die ICC-Profilkonventionen halten), die durch partiell hohe Schwarzsättigung enorme Dichten und dennoch detaillierte Tonwerte erreichen. Dies alles wird bei enorm stabiler Grauachse erreicht, die frei von Abrissen oder Farbstichen ist. Dabei kann der Schwarzton in weiten Grenzen – sogar getrennt für Lichter und Schatten – mit einem 2-dimensionalen Tonwertregler frei bestimmt werden. IPv6 war hier das Vorbild für den aktuellen Epson K3 Schwarzweiß-Modus.

Profilmix bei getonten Schwarzweiß-Bildern
Ein Feature mit enormen Möglichkeiten ist die Fähigkeit des IPv6, innerhalb einer Bilddatei zwischen zwei Profilen wechseln zu können: Für die Bereiche mit identischen RGB-Werten kommt das gewählte Schwarzweiß-Profil zum Einsatz, unterscheiden sich die RGB-Werte, so wird ein Farbprofil verwendet. Damit lassen sich kolorierte SW Bilder unter Einsatz des jeweils optimalen Profils drucken, ohne Gefahr zu laufen, die Neutralität der Grauwerte durch den Einsatz eines Farbprofils zu gefährden. Darüber hinaus ist dieses Feature bestens geeignet, in einem Druckjob SW und Farbbilder gemeinsam zu drucken, was sonst nicht möglich wäre.
IMAGEPRINT ÜBERZEUGT IN FARBE
UND SCHWARZWEISS
Imageprint_V6 zeichnet sich im Farbbereich durch hervorragende Tonverläufe aus, die auch in kritischen Bildbereichen immer fein differenziert und abrissfrei wiedergegeben werden. Zusammen mit der großen Auswahl an hervorragenden Profilen besteht nur selten Bedarf nach selbst erstellten Profilen – häufig lassen sich damit sogar die Kosten für die Anschaffung eines Spektralphotometers und einer Profilierungs-Software vermeiden.
Imageprint_V6 stellt alle Farbprofile für verschiedene Lichtarten zur Verfügung, so dass man sich zwischen Tageslicht-Abstimmung, Kunstlicht oder verschiedenen Leuchtstoffarten entscheiden kann. Faktisch kommt das einer individuellen »wärmer« oder »kälter« Abstimmung gleich, die Spielraum für eigene Vorlieben und tatsächliche Bedürfnisse gibt. Die fünf verschiedenen Lichtabstimmungen pro Papierprofil lassen allerdings schnell Unübersichtlichkeit in der eigenen Profilbibliothek aufkommen. Hier ist Disziplin gefordert.
Für viele Photographen sind die Leistungen des IPv6 im Schwarzweiß-Bereich unerreicht. Dichtewerte, Tiefenzeichnung (immer ein Problem mit selbst erstellten Profilen), Neutralität und Lichterzeichnung erfüllen höchste Ansprüche. Die Testimonials und auch unabhängige Testberichte auf amerikanischen Websites geben ein eindeutiges Signal für die hohe Qualität der Ergebnisse. Das Anlegen und Steuern verschiedener Druckjobs über das Layoutfenster und den Druckerspooler gelingt problemlos. IPv6 bietet verschiedene Möglichkeiten zur Zentrierung oder Mehrfachausgabe von Bildern auf dem Medium, kann automatisch positionieren und Schnittmarken hinzufügen. Auch die Erstellung von Formatvorlagen (Templates) für verschiedene Bildformate wird unterstützt. Insgesamt erleichtert sich für den Photographen die Bildausgabe erheblich.
Als Testprojekt musste Imageprint_V6 seine Fähigkeiten an großformatigen Ausdrucken auf Leinwand beweisen. Für die Ausstellungsreihe »Vestiges« sollten Großformat-Negative des Photographen Martin Blume (Beispiel auch im Screenshot) auf Leinwand wiedergegeben werden, die neben dem unglaublichen Tonwertreichtum hervorragend gemachter Barytabzüge bestehen können sollten. Keine leichte Aufgabe – besonders auf Leinwand, die von den Druckertreibern in dieser Hinsicht meist sehr stiefmütterlich behandelt wird. Imageprint_V6 bietet SW-Profile für Leinwand, die für 1440 dpi Druckauflösung ausgelegt sind und damit enorme Dichtewerte erreichen. Zusammen mit der feingliedrigen Tonung ließen sich damit eindrucksvolle Werke schaffen, die viele kritische Experten beeindruckt haben.

Phatte Black
Eines besonderen Problems der Epson Benutzer hat sich Imageprint_V6 ebenfalls angenommen: der Entscheidung zwischen Matte- oder Photo-Black-Tinten. Der Hersteller behauptet, dass ein gutes Dithering das Hellschwarz (LLK) verzichtbar macht – und kann diesen Patronenplatz mit Matte-Black füllen. Wenn dann die besonderen »Phatte Black« Profile zum Einsatz kommen, können matte und glänzende Medien gemischt verarbeitet werden, ohne dass ein weiterer Tintenwechsel nötig wäre. Das Profil steuert jeweils, ob die Matte- oder die Photoschwarz-Tinte zum Einsatz kommt. Getestet wurde dieses Feature von uns nicht; dass es mit guten Ergebnissen funktioniert, ist aber nachvollziehbar, da die Ergebnisse des RIPs auf Epson-Druckern der x600-Klasse (also K2 Technologie) durchaus sehr gute Qualität liefern. Wer häufig mit wechselnden Medien arbeitet, sollte sich dieses Feature anschauen!

Fazit zu ImagePrint V6
Imageprint_V6 kann als echter photographischer RIP bezeichnet werden, da er besonderes Augenmerk auf die Anforderungen der bildmäßigen Photographie legt. Die kritischen Parameter bei der Bildausgabe (Tiefenzeichnung, max. Schwärzung, Tonverläufe) sind bei Imageprint_V6 in
guten Händen. Die große Profilauswahl in hervorragender Qualität macht auf Anhieb beste Ergebnisse erreichbar. Unterstützt werden neben Druckern von Epson auch viele andere Modelle wie die neuen Farbdrucker von Canon und HP. Der Imageprint_V6 RIP gibt dem Photographen ein Werkzeug, mit dem der eigene hohe Anspruch an den Druck schnell und effizient erfüllt werden kann.


Der Autor Andreas Jankowsky arbeitet in Berlin als Dienstleister für Fine-Art-Prints. Neben der Dunkelkammerarbeit in SW und Farbe führte ihn sein beruflicher Werdegang über viele Jahre in die Computerentwicklung, wo er sich mit digitaler Bildverarbeitung und Color Management beschäftigte.
jankowsky@jam-fineartprint.de

Hersteller
Colorbyte Software
Ab 495 US-Dollar
(z.B. Lite-version für
Epson 2400)
Tampa, FL 33618 /USA
www.colorbytesoftware.com

Bezugsquellen
Artificial Image
Köpenicker Straße 154a/157
D-10997 Berlin
www.artificiality.com

FineArtPix GmbH
Markus Zuber
Burghalde 23
CH-5024 Kuettigen
www.fineartpix.ch

Salon Iris
Stefan Fiedler
Lindengasse 26
A-1070 Wien
www.salon-iris.com

   

Theorie & Praxis

Drei Wege führen vom Monitorbild zum farbrichtigen Druck. Der einfachste geht über adäquate Einstellungen im Druckermenue. Der zweite sieht die Einbindung des vom Papierhersteller bereit gestellten Profils vor und der Dritte ist das individuell erstellte Profil. Klar - sollen die Drucke verkauft werden, müssen Input (Datei) und Output (Druck) perfekt überein stimmen. Geht es jedoch um freie Arbeiten, reichen häufig Weg „1“ oder „2“. Bekanntlich ist Colormanagement nur dann konsequent, wenn die Drucke abschließend bei Normlicht betrachtet werden. Bevor Sie also nicht drucken, nur weil Ihnen ein Profil fehlt, sollten Sie Weg 1 in Erwägung ziehen, denn zwischen Theorie und Praxis liegen viele Ungereimtheiten.
Ihr
Hermann Will
Chefredakteur FineArtPrinter

programmierung cms putware, city-netz, münchen • Die Seite wurde in 0.0454 Sekunden geladen!